Protected Bike Lanes: US-Pilotprojekt "geschützte Radfahrbahnen"


Selbst aus den USA, die nun wahrlich nicht für ihre Radtradition bekannt sind, können deutsche Kommunen noch was für die Radverkehrsförderung lernen. Bei "The Rise of Protected Bike Lanes" sollten auch viele deutsche Städte mal genauer hinschauen. Statt "Fußweg Radfahrer frei", "zusammengestückelter Radverkehrsanlagen aus diversen Führungsformen" oder schmaler Schutzstreifen mit Autotürenkollisionsgefahr rechts und enger KFZ-Überholer links sind eigene, sichere und komfortable Radfahrbahnen für das Fahrrad notwendig. Nicht nur die Niederlande machen es also vor! In Deutschland plante man Ende August 2015 übrigens gerade wieder einmal das Gegenteil davon: Nämlich eine Flanierpromenade auf einem Radschnellweg... siehe hier und hier. Der ADFC-NRW hat dazu natürlich bereits die passende Antwort parat. Nun aber zu "The Rise of Protected Bike Lanes":

Weiteres Video auf Youtube (EN) zu Protected Bike Lanes. Hier gibt es passend zur geschützten Radfahrbahn auch einen neuen US-Design-Vorschlag für sichere Kreuzungen mit geschützten Radfahrbahnen (protected bike lane intersections). Wer schon mal in den Niederlanden war, wird teilweise Ähnlichkeiten zu dortigen Kreuzungen mit umlaufenden Radverkehrsanlagen finden. In Deutschland wird der Radverkehr an vielen Kreuzungen (auch bei Neuplanungen) immer noch dem Fußverkehr zugeordnet.

Ebenfalls in den USA geschehen: Casey Neistat bekam von der Polizei einen Strafzettel ausgestellt, weil er einen wohl zugeparkten Radweg nicht benutzte. Der Polizist teilte ihm dabei auch noch mit, dass er immer den Radweg zu benutzen hat. Das hat Casey Neistat im folgenden Video einmal demonstriert...


© Dirk Schmidt 15-01-2016 -> zurück zur Startseite

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